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Nachstehend finden Sie eine Linksammlung zu Anbauverbänden, Organisationen und Richtlinien im Ökologischen Landbau. Klicken Sie einfach auf den Namen um zur Beschreibung zu gelangen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
ANOG e.V. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
ANOG e.V. Die ANOG ist eine gemeinnützige Vereinigung von Landwirten und ihren Beratern. Sie wurde 1962 gegründet. Anfang 2001 hatte der Verband 67 Mitglieder mit 2.956 ha bewirtschafteter Anbaufläche. Die ANOG ist Mitglied der AGÖL. Ziel der Gemeinschaft ist die Umstellung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebes auf die Erzeugung von biologisch wertvollen Nahrungsmitteln mit einem Höchstmaß an wertgebenden Inhaltsstoffen. Die ANOG-Tierhaltung wird in Stallungen betrieben, die wesens- und artgerecht sind. Die Ernährung erfolgt mit biologisch erzeugten Futtermitteln.
Biokreis e.V. Der Biokreis-Verband wurde 1979 zur Förderung des ökologischen Landbaus zunächst als regionale Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft in Ostbayern gegründet. Ziele von Biokreis sind die Förderung der Zusammenarbeit von Erzeugern, Verbrauchern und Verarbeitern in einer überschaubaren Region nach ökologischen Grundsätzen sowie die Erhaltung einer bäuerlichen Landwirtschaft auf der Basis des ökologischen Landbaus. Anfang 2001 sind 317 Betriebe mit 7.299 ha Anbaufläche Mitglied des Verbandes. Er ist gleichzeitig in der AGÖL aktiv.
Bioland Bundesverband e.V. Die Bioland-Mitglieder bewirtschaften ihre Betriebe nach den Grundsätzen des organisch-biologischen Landbaus. Wichtig ist dabei die strenge Beachtung der ökologischen Standortbedingungen. Der Verband will durch seine Arbeit u.a. eine verantwortungsbewußte Pflege und Nutzung der Landschaft fördern. Bioland wurde 1971 gegründet. 3.583 Bioland-Betriebe in Deutschland bewirtschafteten Anfang 2001 etwa 130.000 ha Anbaufläche.
Biopark e.V. Biopark e.V. wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet und ist ein ökologischer Anbau- und Kontrollverband. Anfang 2001 gehörten 575 Betriebe mit einer Gesamtfläche von 127.244 ha zu Biopark. Der Verband fördert den ökologischen Landbau, Direktvermarktung und artgerechte Tierhaltung. Biopark vergibt ein eigenes Markenzeichen und ist Mitglied der AGÖL.
BÖLW e.V. Der BÖLW e.V. ist ein Spitzenverband der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und repräsentiert den privatrechtlich organisierten und über Jahrzehnte aufgebauten Ökologischen Landbau in Deutschland. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette ökologischer Lebensmittel an - von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Handel.
Demeter-Bund e.V. Der Verband wurde 1924 mit dem landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner begründet. Der Landwirtschaftliche Betrieb wird als lebendiger idividueller Organismus angesehen, der auch zu berücksichtigenden immateriellen Einwirkungen unterliegt. Das Wachstum, die Reife und die Gesundheit fördernden Lebensprozesse innerhalb des »Organismus Landwirtschaft« zu steigern und zu harmonisieren, gilt als Ziel der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Etwa 1.350 Mitgliedsunternehmen in Deutschland bewirtschaften rund 50.000 ha Anbaufläche. Demeter ist als Organisation auch weltweit aktiv.
ECOVIN Der Bundesverband Ökologischer Weinbau wurde 1985 gegründet. Er gliedert sich in mehrere Regionalverbände, die in den Weinanbaugebieten die Einhaltung der Richtlinien bei den Vertragsbetrieben kontrollieren. Die erzeugten Weine werden mit dem Warenzeichen »ECO VIN« gekennzeichnet. Der Verband hatte Anfang 2001 genau 194 Mitgliedsbetriebe mit 875 ha Anbaufläche und arbeitet in der AGÖL mit.
Gäa e.V. Die Gäa-Vereinigung ökologischer Landbau wurde nach der griechischen Göttin der Erde benannt und im Mai 1989 offiziell gegründet. Die Gäa arbeitet aktiv an der Umstellung von Agrarbetrieben in den neuen Bundesländern und spielt eine Vorreiterrolle bei der Einführung eines verbandsübergreifenden Herkunftszeichens. Mitglied sind 354 Betriebe mit rund 39.000 ha Anbaufläche. Die Gäa ist Mitglied in der AGÖL.
Naturland e.V. Der Naturland-Verband mit dem gleichnamigen Zertifikierungszeichen wurde 1982 gegründet. Zweck und Aufgabe von Naturland sind der Schutz der Umwelt und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen durch eine naturgemäße Wirtschaftweise in allen Bereichen des Landbaus. Die ursprünglich auf den südbayrischen Raum ausgerichtete Organisation ist inzwischen fast in allen Bundesländern sowie als internationale Zertifizierungsorganisation aktiv. In Deutschland werden von 1.357 Mitgliedern 55.366 ha Anbaufläche bewirtschaftet (Stand Anfang 2001). Naturland engagiert sich auch in den Bereichen nachhaltige Waldbewirtschaftung, ökologische Fischwirtschaft sowie fairer Handel und ist Mitglied der AGÖL.
ÖkoBund e.V. Ökobund wurde im Oktober 1996 von ehemaligen Mitgliedern des Naturland-Verbandes gegründet. Ein Ziel des Verbandes ist eine bessere Verknüpfung von ökologischer Erzeugung und regionaler Vermarktung. Anfang 2001 waren rund 30 Betriebe mit insgesamt etwa 1.200 ha Nutzfläche Mitglied des Verbandes. Er ist seit 1997 Mitglied bei der IFOAM. Alle Mitglieder von Ökobund verpflichten sich aufgrund Satzung und Erzeugervertrag zu einer Kontrolle durch eine unabhängige Kontrollstelle.
Ökosiegel e.V. Der Verein (Warenzeichen: Ökosiegel) wurde 1988 gegründet und arbeitet schwerpunktmäßig in Norddeutschland. Er ist seit 1991 Mitglied der AGÖL. Anfang 2001 waren genau 24 Betriebe mit 1.213 ha Nutzfläche Mitglied.
Stiftung Ökologie & Landbau Die 1962 von Karl Werner Kieffer gegründete Stiftung Ökologie & Landbau gibt verbandsübergreifende und zukunftsorientierte Impulse für ganzheitliches Denken und Handeln, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ökologie und Agrarkultur. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Bereich ökologische Landwirtschaft. Mit zahlreichen Publikationen sowie durch koordinierende Aktivitäten unterstützt die SÖL den Erfahrungsaustausch zum ökologischen Landbau in Deutschland.
IFOAM Hauptaufgabe der Vereinigung ist die Koordination des weltweiten Netzwerkes der ökologischen Landbaubewegung. IFOAM hat eine basis-demokratische Struktur. In verschiedenen Komitees und Arbeitsgruppen finden zahlreiche Aktivitäten statt, die vom Vorstand koordiniert werden. Hauptziele und Aktivitäten der IFOAM sind:
Ökologische Landwirtschaft in der EU Um die Angebotsvielfalt für Verbraucher und Verbraucherinnen überschaubarer zu machen, hat der Agrarministerrat der Europäischen Gemeinschaft im Juni 1991 eine »Verordnung über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel« verabschiedet. In dieser Verordnung, die zunächst nur für pflanzliche Erzeugnisse galt, werden Mindestanforderungen an die Erzeugung von Produkten gestellt, die in der EG mit Hinweis auf eine ökologische (biologische, naturnahe o.ä.) Anbauweise angeboten und/oder beworben werden. Inzwischen wurde mit einer Ergänzungsverordnung auch die Erzeugung tierischer Produkte geregelt. Anfang 2000 hat die EU-Kommission mit der Verordnung 331/2000 ein europäisches Biogütesiegel vorlegt, mit dem Produkte, die nach der EU-Öko-Verordnung erzeugt wurden, ausgezeichnet werden können. Dieses Siegel zeigt eine Ähre auf blauem Hintergrund. Diese Kennzeichnung ist eine Absicherung für Verbraucher, dass Mindeststandards für die Erzeugung von ökologischen Produkten in der Landwirtschaft eingehalten wurden.
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