Nachstehend finden Sie eine Linksammlung zu Anbauverbänden, Organisationen und Richtlinien im Ökologischen Landbau. Klicken Sie einfach auf den Namen um zur Beschreibung zu gelangen.

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ANOG e.V.
Biokreis e.V.
Bioland Bundesverband e.V.
Biopark e.V.
BÖLW e.V.
Demeter-Bund e.V.
ECOVIN
Gäa e.V.
Naturland e.V.
ÖkoBund e.V.
Ökosiegel e.V.
Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL)
IFOAM
EG-Verordnung 2092/91 EWG

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ANOG e.V.
Pützchens Chaussee 60
53227 Bonn
Telefon: (0228) 461262
Telefax: (0228) 461558
anogev@t-online.de
www.bonnet.de/anog/

Die ANOG ist eine gemeinnützige Vereinigung von Landwirten und ihren Beratern. Sie wurde 1962 gegründet. Anfang 2001 hatte der Verband 67 Mitglieder mit 2.956 ha bewirtschafteter Anbaufläche. Die ANOG ist Mitglied der AGÖL. Ziel der Gemeinschaft ist die Umstellung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebes auf die Erzeugung von biologisch wertvollen Nahrungsmitteln mit einem Höchstmaß an wertgebenden Inhaltsstoffen. Die ANOG-Tierhaltung wird in Stallungen betrieben, die wesens- und artgerecht sind. Die Ernährung erfolgt mit biologisch erzeugten Futtermitteln.

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Biokreis e.V.
Heilig Geist / Ecke Hennengasse
94032 Passau
Telefon: (0851) 32333
Telefax: (0851) 32332
biokreis@t-online.de
www.biokreis-online.de

Der Biokreis-Verband wurde 1979 zur Förderung des ökologischen Landbaus zunächst als regionale Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft in Ostbayern gegründet. Ziele von Biokreis sind die Förderung der Zusammenarbeit von Erzeugern, Verbrauchern und Verarbeitern in einer überschaubaren Region nach ökologischen Grundsätzen sowie die Erhaltung einer bäuerlichen Landwirtschaft auf der Basis des ökologischen Landbaus. Anfang 2001 sind 317 Betriebe mit 7.299 ha Anbaufläche Mitglied des Verbandes. Er ist gleichzeitig in der AGÖL aktiv.

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Bioland Bundesverband e.V.
Kaiserstraße 18
55116 Mainz
Telefon: (06131) 23979-0
Telefax: (06131) 23979-27
info@bioland.de
www.bioland.de

Die Bioland-Mitglieder bewirtschaften ihre Betriebe nach den Grundsätzen des organisch-biologischen Landbaus. Wichtig ist dabei die strenge Beachtung der ökologischen Standortbedingungen. Der Verband will durch seine Arbeit u.a. eine verantwortungsbewußte Pflege und Nutzung der Landschaft fördern. Bioland wurde 1971 gegründet. 3.583 Bioland-Betriebe in Deutschland bewirtschafteten Anfang 2001 etwa 130.000 ha Anbaufläche.

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Biopark e.V.
Karl-Liebknecht-Str. 26
19395 Karow
Telefon: (038738) 70309
Telefax: (038738) 70024
info@biopark.de
www.biopark.de

Biopark e.V. wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet und ist ein ökologischer Anbau- und Kontrollverband. Anfang 2001 gehörten 575 Betriebe mit einer Gesamtfläche von 127.244 ha zu Biopark. Der Verband fördert den ökologischen Landbau, Direktvermarktung und artgerechte Tierhaltung. Biopark vergibt ein eigenes Markenzeichen und ist Mitglied der AGÖL.

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BÖLW e.V.
Marienstraße 19-20
10117 Berlin
Telefon: (030) 28482-300
Telefax: (030) 28482-309
info@boelw.de
www.boelw.de

Der BÖLW e.V. ist ein Spitzenverband der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und repräsentiert den privatrechtlich organisierten und über Jahrzehnte aufgebauten Ökologischen Landbau in Deutschland. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette ökologischer Lebensmittel an - von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zum Handel.

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Demeter-Bund e.V.
Brandschneise 2
64295 Darmstadt
Telefon: (06155) 8469-0
Telefax: (06155) 8469-11
info@demeter.de
www.demeter.de

Der Verband wurde 1924 mit dem landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner begründet. Der Landwirtschaftliche Betrieb wird als lebendiger idividueller Organismus angesehen, der auch zu berücksichtigenden immateriellen Einwirkungen unterliegt. Das Wachstum, die Reife und die Gesundheit fördernden Lebensprozesse innerhalb des »Organismus Landwirtschaft« zu steigern und zu harmonisieren, gilt als Ziel der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Etwa 1.350 Mitgliedsunternehmen in Deutschland bewirtschaften rund 50.000 ha Anbaufläche. Demeter ist als Organisation auch weltweit aktiv.

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ECOVIN
Bundesverband ökologischer Weinbau e.V.
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
Telefon: (06133) 1640
Telefax: (06133) 1609
ecovin@t-online.de
www.ecovin.de

Der Bundesverband Ökologischer Weinbau wurde 1985 gegründet. Er gliedert sich in mehrere Regionalverbände, die in den Weinanbaugebieten die Einhaltung der Richtlinien bei den Vertragsbetrieben kontrollieren. Die erzeugten Weine werden mit dem Warenzeichen »ECO VIN« gekennzeichnet. Der Verband hatte Anfang 2001 genau 194 Mitgliedsbetriebe mit 875 ha Anbaufläche und arbeitet in der AGÖL mit.

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Gäa e.V.
Am Beutlerpark 2
01217 Dresden
Telefon: (0351) 4012389
Telefax: (0351) 4015519
info@gaea.de
www.gaea.de

Die Gäa-Vereinigung ökologischer Landbau wurde nach der griechischen Göttin der Erde benannt und im Mai 1989 offiziell gegründet. Die Gäa arbeitet aktiv an der Umstellung von Agrarbetrieben in den neuen Bundesländern und spielt eine Vorreiterrolle bei der Einführung eines verbandsübergreifenden Herkunftszeichens. Mitglied sind 354 Betriebe mit rund 39.000 ha Anbaufläche. Die Gäa ist Mitglied in der AGÖL.

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Naturland e.V.
Verband für naturgemäßen Landbau
Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing
Telefon: (089) 898082-0
Telefax: (089) 898082-90
naturland@naturland.de
www.naturland.de

Der Naturland-Verband mit dem gleichnamigen Zertifikierungszeichen wurde 1982 gegründet. Zweck und Aufgabe von Naturland sind der Schutz der Umwelt und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen durch eine naturgemäße Wirtschaftweise in allen Bereichen des Landbaus. Die ursprünglich auf den südbayrischen Raum ausgerichtete Organisation ist inzwischen fast in allen Bundesländern sowie als internationale Zertifizierungsorganisation aktiv. In Deutschland werden von 1.357 Mitgliedern 55.366 ha Anbaufläche bewirtschaftet (Stand Anfang 2001). Naturland engagiert sich auch in den Bereichen nachhaltige Waldbewirtschaftung, ökologische Fischwirtschaft sowie fairer Handel und ist Mitglied der AGÖL.

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ÖkoBund e.V.
Verband für ökologische Landwirtschaft
Kahlenbergstr. 10
77975 Ringsheim
Telefon: (07822) 449682
Telefax: (07822) 449682

Ökobund wurde im Oktober 1996 von ehemaligen Mitgliedern des Naturland-Verbandes gegründet. Ein Ziel des Verbandes ist eine bessere Verknüpfung von ökologischer Erzeugung und regionaler Vermarktung. Anfang 2001 waren rund 30 Betriebe mit insgesamt etwa 1.200 ha Nutzfläche Mitglied des Verbandes. Er ist seit 1997 Mitglied bei der IFOAM. Alle Mitglieder von Ökobund verpflichten sich aufgrund Satzung und Erzeugervertrag zu einer Kontrolle durch eine unabhängige Kontrollstelle.

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Ökosiegel e.V.
Barnser Ring 1
29581 Gerdau
Telefon: (05808) 1834
Telefax: (05808) 1834

Der Verein (Warenzeichen: Ökosiegel) wurde 1988 gegründet und arbeitet schwerpunktmäßig in Norddeutschland. Er ist seit 1991 Mitglied der AGÖL. Anfang 2001 waren genau 24 Betriebe mit 1.213 ha Nutzfläche Mitglied.

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Stiftung Ökologie & Landbau
(SÖL)
Postfach 1516
67089 Bad Dürkheim
Telefon: (06322) 8666
Telefax: (06322) 989701
info@soel.de
www.soel.de

Die 1962 von Karl Werner Kieffer gegründete Stiftung Ökologie & Landbau gibt verbandsübergreifende und zukunftsorientierte Impulse für ganzheitliches Denken und Handeln, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ökologie und Agrarkultur. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Bereich ökologische Landwirtschaft. Mit zahlreichen Publikationen sowie durch koordinierende Aktivitäten unterstützt die SÖL den Erfahrungsaustausch zum ökologischen Landbau in Deutschland.

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IFOAM
International Federation of Organic Agriculture Movemements
c/o Ökozentrum Imsbach
66636 Tholey-Theley
Telefon: (06853) 919890
Telefax: (06853) 919899
HeadOffice@ifoam.org
www.ifoam.org

Hauptaufgabe der Vereinigung ist die Koordination des weltweiten Netzwerkes der ökologischen Landbaubewegung. IFOAM hat eine basis-demokratische Struktur. In verschiedenen Komitees und Arbeitsgruppen finden zahlreiche Aktivitäten statt, die vom Vorstand koordiniert werden.

Hauptziele und Aktivitäten der IFOAM sind:

  • Austausch von Wissen und Erfahrung der Mitgliedsorganisationen und Öffentlichkeitsarbeit für die ökologische Landwirtschaft
  • Internationale Repräsentation der ökologischen Landbaubewegung in internationalen Gremien und Verwaltungen (IFOAM hat z.B. Beraterstatus bei der UNO)
  • Festlegung und regelmäßige Überarbeitung der »Basisrichtlinien der IFOAM«
  • Realisierung einer internationalen Qualitätsgarantie biologischer Produkte (das IFOAM-Akkreditierungsprogramm garantiert die Gleichwertigkeit der weltweiten Zertifizierungsprogramme.)

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Ökologische Landwirtschaft in der EU
EG-Verordnung 2092/91 EWG

Um die Angebotsvielfalt für Verbraucher und Verbraucherinnen überschaubarer zu machen, hat der Agrarministerrat der Europäischen Gemeinschaft im Juni 1991 eine »Verordnung über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel« verabschiedet.

In dieser Verordnung, die zunächst nur für pflanzliche Erzeugnisse galt, werden Mindestanforderungen an die Erzeugung von Produkten gestellt, die in der EG mit Hinweis auf eine ökologische (biologische, naturnahe o.ä.) Anbauweise angeboten und/oder beworben werden. Inzwischen wurde mit einer Ergänzungsverordnung auch die Erzeugung tierischer Produkte geregelt.

Anfang 2000 hat die EU-Kommission mit der Verordnung 331/2000 ein europäisches Biogütesiegel vorlegt, mit dem Produkte, die nach der EU-Öko-Verordnung erzeugt wurden, ausgezeichnet werden können. Dieses Siegel zeigt eine Ähre auf blauem Hintergrund. Diese Kennzeichnung ist eine Absicherung für Verbraucher, dass Mindeststandards für die Erzeugung von ökologischen Produkten in der Landwirtschaft eingehalten wurden.

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